ARM-Mac mit M1 Chip haben Bluetooth Probleme

Seit dem Apple die neuen Macs mit dem M1-Chip vorgestellt hat, waren die Nutzer der Rechner durch die Bank begeistert von der Performance des neuen ARM-Prozessors M1, der in den Rechnern steckte. Mit dem M1 Chip ist Apple tatsächlich ein Meilensprung in Richtung Performance und Strom-Sparsamkeit gelungen. Allerdings haben einige Rechner starke Bluetooth Probleme. Viele Nutzer berichten darüber, dass die Peripherie die Verbindung zum Mac verliert. 

Die Fehler äußern sich sehr unterschiedlich. Manchmal verliert das Gerät bereits die Verbindung vor dem Einloggen – das ist vor allem bei Maus und Tastatur extrem schlecht. Manchmal aber auch einfach nur während des Betriebes. 

Apple möchte dieses Problem mit dem Update auf macOS 11.2 lösen, allerdings häufen sich nach wie vor Meldungen der Beta-User über ähnliche Probleme. Apple selbst gab leider nicht bekannt, ob es sich bei dem Problem um ein Hardware- oder Softwareproblem handelt. 

Das Bluetooth-Problem ist insbesondre beim MacBooks schwerwiegend

Denn die MacBooks selbst haben nur wenige Schnittstellen, seit dem Apple diese „wegrationalisiert“ hat. Beide Apple-Notebooks mit dem M1 Chip haben nur zwei USB-C Anschlüsse. Ein Anschluss wird für die Stromversorgung benötigt. Dem Nutzer bleibt also nur die Möglichkeit aktuell auf USB-Hubs und verkabelter Peripherie auszuweichen, bis Apple den Fehler behoben hat.

Bluetooth-Probleme – keine Seltenheit bei Macs

Bei Macs sind Bluetooth-Probleme leider keine Seltenheit und kamen in der Vergangenheit bereits öfter vor. Insbesondere im Zusammenspiel mit Wifi Verbindungen kam es in der Vergangenheit zu Störungen. So störte in der Vergangenheit bereits ein hoher Wifi-Datentransfer schon mal die Bluetooth Geräte und brachte diese zum Ruckeln. Bluetooth-Verbindungen sorgten aber auch für Wifi-Verbindungsabbrüche und komischem Verhalten im Netzwerk. 

Damals war es tatsächlich ein Hardware-Problem, dass Apple nicht einfach beheben konnte. Ob und wie schnell jetzt ein Fix kommt, bleibt also abzuwarten. Da Apple aber sowohl die eigene Hardware als auch die Software in den eigenen Händen hält, bin ich sehr zuversichtlich, dass Apple bald eine Lösung haben wird – vor allem um das Image der neuen Rechner nicht zu versauen.

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