Signal Messanger: Ansturm auf den anonymen Messanger

Signal erfährt einen Nutzeransturm

Bisher war der Messanger WhatsApp der Platzhirsch schlechthin. Dies scheint sich nun zu ändern, denn viele Nutzer sind verärgert über die neuen Datenschutzrichtlinien des beliebten Messangers und wechseln zu Signal. Denn diese wurden kürzlich aktualisiert. In der neuen Fassung taucht unter anderem dieser Satz auf:

Als Teil der Facebook-Unternehmen erhält WhatsApp Informationen von anderen Facebook-Unternehmen und teilt auch Informationen mit anderen Facebook-Unternehmen

Möchte man weiterhin den Messanger nutzen, muss man bis zum 08. Februar 2021 den neuen Nutzungsbedingungen zustimmen.

WhatsApp-Alternativen sind gefragt

Die Änderung der Datenschutzrichtlinien hat viele Nutzer verärgert. Aus diesem Grund bekommen nun alternative Messanger-Dienste, die bisher nur eine Randerscheinung waren, immensen Zulauf von Nutzern. So twitterte z.B. der Tesla-Chef Elon Musk (@elonmusk) gestern einfach nur kurz “Use Signal”. Dieser Tweet wurde tausendfach geteilt.

Elon Musk twittert: Use Signal

Der Ansturm auf den Messanger-Dienst führte kurzerhand dazu, dass eine Registrierung nicht mehr möglich war, da der SMS-Dienst überlastet wurde.

Was ist Signal?

Signal selbst ist ein Messanger, der Ende-zu-Ende verschlüsselte Textnachrichten und Sprach- bzw. Videoanrufe ermöglicht. Und seit Dezember 2020 sind auch verschlüsselte Gruppen-Videoanrufe möglich. Bisher war der Dienst nur innerhalb bestimmter Szenen beliebt und eher eine Insellösung. Dies scheint sich nun zu ändern.

Ob Signal zu einer Alternative zu WhatsApp oder Telegramm wird, bleibt nur abzuwarten.

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